27.09.2026
Frankonia – Eichelsbach-Sommerau 3:2 (2:1)
Am letzten September-Wochenende erwarteten wir, bei noch einmal sommerlichen Temperaturen, die Spielgemeinschaft aus Eichelsbach-Sommerau. Die SG startete ähnlich wie die Frankonia nicht besonders gut in die Saison und reiste mit nur sieben Punkten aus zehn Spielen an. Nach zwei Siegen in Folge gegen den VfL Mönchberg und den SV Rot-Weiss Weibersbrunn wollten wir den nächsten Heimdreier feiern und uns weiter Luft im Tabellenkeller verschaffen.
Das Spiel ging dann für die Heimelf zunächst schwungvoll los und man schaffte es durch einige Kombinationen direkt Sicherheit in das eigene Spiel zu bekommen. Bereits nach neun Minuten konnten wir dann in Führung gehen. Einen Freistoß auf der halbrechten Seite führten wir schnell aus, Moritz Müller konnte in die Mitte flanken, wo Ballmann von der Unordnung in der Gästeabwehr profitierte und zum frühen Führungstreffer vollstreckte.
In der Folge entwickelte sich dann ein zähes Spiel, in dem beide mit den angestiegenen Temperaturen zu kämpfen hatten. Die Frankonia ließ über weite Strecken die Bewegung und Spielfreude aus der Vorwoche vermissen und ließ den Ball nur langsam in den eigenen Reihen laufen, was es den Gästen einfach machte, in ihrem tiefen Verteidigungsblock die Angriffe abzuwehren. Nach vorne sollten die Gäste an diesem Tag vorwiegend über Standards gefährlich werden.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es ein Eckball, der am kurzen Pfosten zum Ausgleich aus dem Nichts genutzt werden konnte. Bis zur Halbzeit war es dann das gewohnte Bild, bei dem die Körperspannung etwas fehlte und die Laufbereitschaft zu wünschen übrigließ. Dennoch sollten wir noch vor dem Pausentee die erneute Führung erzielen. Marius Müller wurde nach einem hohen Ballgewinn in die Tiefe geschickt. Allein tauchte er vor dem Gästekeeper auf, blieb cool und stellte auf 2:1.
In der Halbzeit nahmen wir uns dann vor, mehr Einsatzbereitschaft in allen Teilen des Spiels zu zeigen und trotz der Umstände die drei Punkte einzufahren. Dies konnte auch größtenteils umgesetzt werden. Die Körpersprache verbesserte sich im Vergleich zur ersten Halbzeit und es war uns anzumerken, dass wir das Spiel auf jeden Fall gewinnen wollten. Leider ließen wir dann im Laufe der zweiten Halbzeit wieder einmal hochkarätige Chancen aus, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Aufgrund der Harmlosigkeit des Gegners verbreitete jedoch nur der Spielstand die Gefahr, hier Punkte liegen zu lassen.
Es dauerte bis zur 80. Spielminute, bis wir das dritte Tor nachlegen konnten. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelang der Ball zu Simon Franke, der mit einem herrlichen Steckpass Phillip Ballmann freispielte. Dieser konnte mit seinem Abschluss in die lange Ecke seinen Doppelpack schnüren und auf einen Zwei-Tore-Vorsprung stellen.
Wer dachte, damit ist die Messe gelesen, irrte sich am heutigen Tage. Erneut war es ein Standard, der uns in der Nachspielzeit nochmal zittern ließ. Hier war das Verteidigungsverhalten der Frankonia-Abwehr leider mangelhaft, da eine einfache Freistoßflanke ausreichte, um drei Gästespieler vor unserem Tor freizuspielen, von denen ein Angreifer zum 3:2-Anschluss einköpfte.
Somit mussten wir in der siebenminütigen Nachspielzeit noch einmal alles investieren, um die Führung über die Zeit zu retten. Dies gelang uns dann aber und wir können uns über den dritten Sieg in Folge freuen, der den Abstand zum Mittelfeld der Tabelle verkürzte.
Insgesamt war der Sieg über die volle Spielzeit gesehen verdient, da wir die spielerisch bessere Anlage zeigten und durchaus mehr Tore hätten erzielen können. In der nächsten Woche geht es für unsere Schwarz-Gelben dann zu einem Team aus der Spitzengruppe der Liga. Uns erwartet mit dem TSV Röllfeld eine Mannschaft, die wir aus den letzten beiden Spielzeiten bestens kennen und daher um die schwere der Aufgabe wissen.
Torfolge:
1:0 Phillip Ballmann (9. Minute), 1:1 Patrick Wild (33. Minute), 2:1 Marius Müller (45. Minute), 3:1 Phillip Ballmann (80. Minute), 3:2 Luis Amrhein (91. Minute)
Aufstellung:
Tim Gundermann – Jan-Niklas Kammler ©, Lucas Brendler, Fabian Törcsvary, Nickolas Weis – Silvano Calo, Paul Schallenberger, Moritz Müller, Gabriel Berninger, Simon Franke – Phillip Ballmann – Marius Müller, Janis Lautenberger, Julian Kabey.

