9. Spieltag Kreisklasse 2: VfL Mönchberg

13.09.2026

Frankonia – Mönchberg 2:1 (1:0)

Nach der siebten Pleite in Folge im Auswärtsspiel beim Spitzenteam Teutonia Obernau empfing man nun mit dem VfL Mönchberg einen bekannten Gegner zum Derby. Schon vor Anpfiff war uns klar, dass dieses Spiel nur mit drei Punkten und einem Heimsieg enden darf. Mit dieser Einstellung wurde auch die Trainingswoche absolviert und die Stimmung in der Mannschaft war fokussiert und entschlossen.

Im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Obernau nahmen wir uns vor, die Abwehrkette etwas nach vorne zu verschieben, um mehr Druck auf den Gegner ausüben zu können. Dennoch lag der Fokus auch weiterhin auf einer stabilen Defensive und Spielkontrolle. Dieses Vorhaben gelang dann im Spiel teilweise, da Mönchberg häufig schnell den langen Ball in die Tiefe suchte, war es nicht immer möglich unser Pressing umzusetzen.

Schon früh im Spiel hatten wir dann direkt unsere erste Großchance, als Calo allein durchbrechen konnte und vor dem Tor leider mit dem linken Fuß verzog und die Führung ausließ. Eine weitere gute Abschlussmöglichkeit bot sich Moritz Müller, der aus zentraler Position ebenfalls scheiterte. Die dritte große Torchance sollten wir dann zur Führung nutzen. Eine Hereingabe von der rechten Seite gelang zu Müller, der im Zentrum den Ball annahm und zur wichtigen und verdienten Führung versenkte.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit boten sich weitere Chancen, die wir hätten nutzen müssen, um das Spiel vor dem Pausenpfiff schon deutlicher zu gestalten. Durch die fehlende Genauigkeit beim Ausspielen der Chancen ging es dann mit einer verdienten, aber zu niedrigen Führung in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern dann eine zerfahrene Partie. Viel Spielfluss sollte nicht wirklich noch aufkommen, kleinere Fouls und Unterbrechungen waren im Fokus. Mönchberg versuchte vor allem über Standards gefährlich zu werden und hatte hier Mitte der zweiten Halbzeit eine gute Möglichkeit als unser Keeper Gundermann einen direkten Freistoß von Gästestürmer Philipp Kühn stark parierte. Unsere Schwarz-Gelben beschränkten sich vor allem auf das Verteidigen und zeigten an diesem Tag Leidenschaft und Einsatzwille. Nach etwas mehr als 70 Minuten sollte Silvano Calo dann noch sein Tor machen, als er nach einem Abschluss nachsetzte und den Abpraller über die Linie beförderte. Dieses 2:0 sollte für etwas Erleichterung sorgen, wobei wir weiterhin hoch konzentriert bleiben mussten.

Denn Mönchberg hatte in der Schlussphase Standard um Standard, die wir allerdings stets gut verteidigen konnten. Zehn Minuten vor Spielende bot sich dem zur Halbzeit eingewechselten Lemberger dann nach Querpass von Müller die große Chance das Spiel endgültig zu entscheiden. Jedoch scheiterte er an einer starken Parade des Gästekeepers.

Somit sollte die Partie nochmal spannend werden, denn in der 86. Minute traf Stockfleet per Bogenlampe zum Anschlusstreffer und ließ die Gäste nochmal auf einen Punkt hoffen. Die Frankonia war an diesem Tag allerdings entschlossen, endlich wieder siegreich vom Platz zu gehen und verteidigte ausnahmslos jeden Angriffsversuch von Grün-Weiß weg.

Am Ende steht ein absolut verdienter Heimerfolg, der durch bessere Chancenverwertung auch entspannter von Statten hätte gehen können. Allerdings zählen auch in diesem Spiel nur die drei Punkte und die konnte man nach sieben Nullnummern in Folge wieder einsacken.

In der nächsten Woche geht es dann zum nächsten wichtigen Spiel nach Weibersbrunn. Dort erwartet uns eine unbequeme Mannschaft, die wie wir auch noch in einer negativen Phase steckt. Auch hier werden wir wieder vollen Einsatz jedes einzelnen Spielers benötigen, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Torfolge:

1:0 Moritz Müller (15. Minute), 2:0 Silvano Calo (86. Minute), 2:1 Henry Stockfleet (86. Minute)

Aufstellung:

Tim Gundermann – Jan-Niklas Kammler, Lucas Brendler, Kevin Volz ©, Nickolas Weis – Silvano Calo, Paul Schallenberger, Moritz Müller, Gabriel Berninger, Nickolas Weis – Janis Lautenberger – Fabian Törcsvary, Sasha Lemberger, Philipp Fachaux, Tino Frauenfelder, Julian Kabey.